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Unser Haustechnik-Corner
Herzlich Willkommen im Haustechnik-Corner
des Studentenwohnheims an der Lechbrücke in Augsburg!
Nachfolgend finden Sie (fast) alles rund um
die Haustechnik in unserem Wohnheim. Nach der umfassenden Sanierung in
den Jahren 1998/99 sowie den Folgearbeiten in den Jahren 2001 und 2002
ist unser Haus in Sachen Haustechnik in jeder Hinsicht auf dem neuesten
Stand.
Bei weiteren Fragen zur Technik im Studentenwohnheim
wenden Sie sich bitte an die Wohnungsverwaltung
des Studentenwerks oder an den Hausmeister.
Bei Fragen zum Hausnetzwerk / Internet steht Andi
Stadler, Brieffach 112 im Erdgeschoss des Wohnheims, Tel. 0821/31983806,
zur Verfügung.
Die Technik in unserem Haus gliedert sich in drei grobe Bereiche:
- Telekommunikations- und Rundfunktechnik
- Datenkommunikationstechnik
- Elektro- und Versorgungstechnik
Technikzentrale im 10. Obergeschoss
Während vor der Sanierung 1998/99 die Telekommunikations- und Rundfunktechnik
größtenteils im Untergeschoß untergebracht war, machte
die Erweiterung um die Datenkommunikationstechnik die Einrichtung einer
neuen Technikzentrale erforderlich. Diese wurde aus "strategischen"
Gründen im 10. Obergeschoss des Hauses eingerichtet, da dort in halber
Haushöhe ideale Voraussetzungen zum Verlegen der Leitungsbündel
nach oben und nach unten bestanden und somit die Breite der Kabelkanäle
in beide Richtungen gleich gehalten werden konnte. Aus Platzgründen
mußte die Technikzentrale im Bereich der Abstellräume des 10.
OG eingerichtet werden, was leider eine Beschränkung der hier den
Bewohnern des Stockwerks zur Verfügung gestellten Abstellflächen
zur Folge hatte.

Von der Technikzentrale aus gehen Cat6-Kabel für den
Telekommunikations- sowie den Datenverkehr sowie TV-Breitbandkabel über
einen abgeschotteten Kabelkanal in die Abstellraumbereiche der jeweiligen
Stockwerke und verteilen sich von dort aus sternförmig oberhalb der
abgehängten Lamellendecke in den Gängen der jeweiligen Stockwerke
in die einzelnen Appartements. Jedes Appartement verfügt somit über
eine Telefon- und Datendose mit RJ 45-Buchsen sowie eine TV-/Radio-Anschlussdose.
Die Technikzentrale im 10. Obergeschoss ist auch der Standort des zentralen
Administrierungs- und Vermittlungsplatzes (PC-AFT) für die Telefonanlage.
Von dort aus können Benutzer der Telefonanlage freigeschaltet oder
gesperrt werden sowie eventuelle Fehler und Bestriebstörungen der
Anlage festgestellt und auch behoben werden.
Telekommunikationstechnik
Herzstück unserer Telekommunikationstechnik ist die Telefonanlage
Octopus E300 der Deutschen Telekom, welche baugleich mit der Telefonanlage
Siemens E300 ist.
Derzeit befinden sich 255 Nebenstellen in den Einzelappartements, 7 Nebenstellen
in der Gruppenwohnung im 1. Obergeschoss, 6 Nebenstellen in der Verwaltung
sowie in Gruppen- oder Betriebsräumen. Als Standard-Endgeräte
werden Systemtelefone Octopus 22 der Deutschen Telekom verwendet. Optional
sind in einigen Appartements Komforttelefone Octopus 26 mit Display sowie
Analog- oder ISDN-Schnittstelle eingesetzt. Im Erdgeschoss befindet sich
eine Türsprechstelle sowie ein über die Haustelefonanlage steuerbarer
Türöffner, somit konnte auf die Installation einer separaten
Klingel- und Türsprechanlage verzichtet werden. Die Nebenstellen
entsprechen der vierstelligen Zimmernummer des jeweiligen Appartements.
Der jeweiligen Nebenstellennummer ist die Hauptnummer 0821/5072 voranzustellen.
Da unsere Nebenstellen eine führende Null enthalten, erfolgt die
Amtsholung "ausnahmsweise" mit der Ziffer 6. Nebenstellen der
Verwaltung beinhalten nur drei Stellen, z. B. 333 für das Büro
des Hausmeisters.
Das Studentenwerk Augsburg hat den Betrieb der Telefonanlage der Firma
AugustaKom übertragen,
die zugleich einziger zugelassener Carrier an der Telefonanlage ist. Die
Telekommunikationstechnik im Hause verläuft daher aus wettbewerbsrechtlichen
Gründen nach einem dualen System. Festnetz-Privatanschlüsse
der Deutschen Telekom
werden weiterhin geduldet und können ferner weiterhin neu eingerichtet
werden. Bewohner mit einem Privatanschluss der Deutschen Telekom erhalten
vom Hausmeister einen Adapter, der den
Anschluss eines analogen Endgeräts und den des dann nur für
den internen Gebrauch freigeschalteten Systemtelefons ermöglicht.
Bewohner des Studentenwohnheims an der Lechbrücke können eine
Kurzbedienungsanleitung für das Haustelefon bzw. die Klingelanlage
im Intranet sowie im SERVICEPORTAL
einsehen.
Zudem steht den über die Firma AugustaKom an der Haustelefonanlage
freigeschalteten Bewohnern ein digitaler Anrufbeantworter OctopusMail
der Deutschen Telekom zur Verfügung. Diese haben die Möglichkeit,
ihre individuelle Mailbox einzurichten, zu verwalten und auch per Fernabfrage
abzuhören.
Rundfunktechnik
Die Sanierungsarbeiten in den Jahren 1998/99 brachten zugleich das Ende
für den terrestrischen Fernseh- und Rundfunkempfang im Studentenwohnheim
an der Lechbrücke mit sich. Durch erfolgreiche Verhandlungen des
Studentenwerks Augsburg mit der Deutschen Telekom wurde dem Studentenwohnheim
an der Lechbrücke ein kostenfreier Anschluss an das Kabelnetz der
Telekom (DTAG-Kabelanschluss)
zur Verfügung gestellt.
Damit besteht im Wohnheim die Möglichkeit des Empfangs von
- 34 analogen TV-Kanälen
- 83 digitalen TV-Kanälen (nur mit Digitalreceiver und ggf. PayTV-Abonnement)
- 33 analogen Radiokanälen
- 44 digitalen Radiokanälen (nur mit Digitalreceiver und ggf. PayTV-Abonnement)
Die zentrale Fernseh- und Rundfunkverteilung (BK-Verstärkerzentrale)
befindet sich ebenfalls in der Technikzentrale im 10. Obergeschoss.
Datenkommunikationstechnik
Ein absolutes Novum nach der Sanierung in den Jahren 1998/99 war die
Installation unserer Datenkommunikationstechnik, die ab sofort eine Anbindung
an das Internet und an e-mail-Dienste möglich machen sollte. Innerhalb
des Hauses entschied man sich für die zukunftsweisende Netzwerktechnik,
die einen schnellen Datenaustausch ermöglicht. Aus diesem Grund ist
zum Anschluss an das Hausnetzwerk/Internet die Anschaffung einer Netzwerkkarte
10 oder 100 Mbit oder 10/100 auto-detect und der Einbau in den PC erforderlich.
Bei Notebooks ist die Anschaffung einer derartigen Netzwerkkarte in Form
eines PCMCIA-Adapters erforderlich. Ferner wird zum Anschluß im
Appartement ein ungekreuztes Patchkabel twisted-pair mit RJ 45-Steckern
benötigt.
Den Datenaustausch managen 12 Switches der Firma 3Com, Modell SuperStack
3 Switch 3300, die im Jahre 2001 nachgerüstet wurden. Die gesamten
aktiven und passiven Komponenten sind in einem Rittal-Doppelschrank in
der Technikzentrale im 10. Stockwerk fest installiert (vgl. Bild oben).
Die Anbindung an das Datennetz nach außen erfolgte bis 31.12.2001
in Kooperation mit den Firmen Dabay GmbH bzw. augsburg.net durch eine
Standleitung der Firma
Riodata, Mörfelden-Walldorf, in SDSL-Breitbandkabeltechnik im
Rahmen des Angebotes RioConnect mit einer Übertragungsrate von 2,3
Mbit/s. Mittlerweile befinden sich alle diese Unternehmen in laufenden
Insolvenzverfahren.
Seit dem 01.01.2002 erfolgt die Anbindung an das Datennetz nach außen
durch eine Standleitung der QSC
AG, Köln, in SDSL-Breitbandkabeltechnik im Rahmen des Angebotes
Q-DSL
Business 20 mit einer Übertragungsrate von 2,3 Mbit/s.
Derzeit erhalten an dieser Internetanbindung interessierte Bewohner den
Anschluss an das Hausnetzwerk und damit an das Internet in ihrem Appartement
über das Studentenwerk Augsburg zum Pauschalpreis von 10,- Euro inkl.
7% MwSt. (entspricht 0,70 Euro) pro Monat. Der Umfang dieses Angebotes
umfasst die Anbindung an das Hausnetzwerk und damit an das Internet via
2,3 Mbit/s-Standleitung sowie eine eigene e-mail-Adresse. Nutzer dieses
Angebotes haben die theoretische Möglichkeit, 24 Stunden am Tag online
zu bleiben. In diesem Angebot ist ein monatliches Trafficvolumen von bis
zu 8 Gigabyte (GB) pro Nutzer enthalten, wobei ein Limit von maximal bis
zu 2 GB pro Woche zwingend einzuhalten ist.
Bewohner des Studentenwohnheims an der Lechbrücke
können ein Informationsblatt des Studentenwerks Augsburg zum Thema
Internet/Hausnetzwerk sowie weitere Informationen zu diesem Thema im Intranet
einsehen.
Es ist geplant, eine Internet-Anbindung über
die Universität Augsburg zu realisieren. Insoweit soll der Datentransfer
zwischen dem Studentenwohnheim und dem Rechenzentrum
der Universität Augsburg über eine Richtfunkverbindung der Firma
GANAG erfolgen. Dabei
soll die Datentransferrate 10 Mbit/s betragen. Die Firma GANAG beabsichtigt
in diesem Zusammenhang auch, auf dem Dach des Wohnheims einen kommerziellen
Senderstandort für ihre Richtfunk-Datentechnik ALWAVES
ON zu errichten. Die diesbezüglichen Planungen laufen derzeit
und sollen in Kürze abgeschlossen sein. Eine Internetanbindung über
Richtfunk ist in Deutschland auch schon in anderen Studentenwohnheimen
realisiert worden. Beispielweise das Studentenwohnheim
Obergath in Krefeld hat sich auf Initiative einiger Bewohner für
diese Technik entschieden. Der WDR hat in einem Beitrag
im April 2000 über die Anbindung dieses Wohnheimes berichtet. Wer
möchte, kann sich diesen Beitrag hier
anschauen. Die Netzzugangstechnik anderer Studentenwohnheime
sieht so
aus.
Elektro- und Versorgungstechnik
Ein Umbau sowie eine Erneuerung unser Elektro-Hauptverteilung im Untergeschoß
erfolgte im Jahre 1998. In den Appartements wurde die Sanierung der Elektroinstallation
bislang nur zum Teil ausgeführt. Bei der vergangenen Sanierung wurde
der Lichtschalter im Appartement gewechselt, unterhalb des Fensters ein
Tehalit-Kanal für die Elektroinstallation und die Stromversorgung
mit vier 220V-Steckplätzen, einer Telefon- / Datendose und einer
TV- / Radio-Anschlussdose installiert, die alten 12 Ampere-Sicherungsautomaten
gegen 16 Ampere-Sicherungsautomaten ausgetauscht sowie die Leuchten im
Bad- und Appartementbereich getauscht.
Ausstehend ist insoweit noch ein Austausch der Schalter-/Steckerkombination
im Badbereich sowie der Herdplatten.
Im Bereich der Versorgungstechnik wurde sowohl die Heizungs- als auch
die Lüftungsanlage im Jahre 1998 komplett erneuert. Das Haus verfügt
nun über eine Erdgasheizung mit zwei Kesseln (Buderus/Weishaupt)
sowie über neue Zirkulationspumpen (Wilo) im 20. Obergeschoß.
Das Warmwasser wird in der Druckerhöhungsanlage im Zwischengeschoß
zwischen dem 1. und dem 2. Obergeschoß in einem Boiler erhitzt und
dann über ebenfalls 1998 erneuerte Druckerhöhungspumpen in drei
unterschiedlichen Zonen des Hauses gepumpt. Die Lüftungsanlage wurde
im Bad- und Appartementbereich mit Brandschutzventilen ausgestattet.
In der Sanierung 2001/2002 erfasst ist ein Austausch der Versorgungsleitungen
Warm-/Kaltwasser bzw. Zirkulation im Versorgungsschacht hinter dem Wandschrank
im Appartementbereich, um auf Dauer Schäden durch Rohrbrüche
zu vermeiden. Diese Arbeiten wurden Ende März 2002 abgeschlossen.
In diesem Zusammenhang wurde auch die Brandschutzverfugung / Brandabschottung
im Versorgungsschacht erneuert. Die Heizthermostate (Danfoss) in den Appartements
wurden und werden weiterhin vom Hausmeister kontinuierlich ausgetauscht.
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